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Trennschichtmessung

Lassen sich zwei Flüssigkeiten nicht miteinander vermischen, sondern separieren sich voneinander, spricht man von einer Trennschicht. Ein typisches Beispiel dafür sind Öl und Wasser. Öl schwimmt auf Wasser, wodurch sich an der Übergangsstelle zwischen den beiden Flüssigkeiten eine Trennschicht ausbildet. Hierbei handelt es sich um die eine Art der Trennschicht, nämlich derer zwischen zwei Flüssigkeiten.

Die andere Art der Trennschicht stellen Feststoffe dar, die sich nicht in Flüssigkeiten auflösen, sondern sich am Boden absetzen. Ein Beispiel dafür wäre der Schlammpegel in einer Flüssigkeit. 

Für die Überwachung bzw. Messung der beiden Trennschichtarten bietet das UWT Produktportfolio unterschiedliche Lösungen an. Dazu können je nach Anwendung sowohl Grenzstand- als auch Füllstandsensoren verwendet werden.

Trennschichtmessung von zwei Flüssigkeiten

Trennschichtmessung von Feststoffen in Flüssigkeiten / Sedimenten in Flüssigkeiten

In unserem Beitrag rund um das Thema Füllstandsmessung geben wir einen Überblick über die wichtigsten Messverfahren sowie Tipps zur Auswahl geeigneter Messtechnik inklusive einer Checkliste für die Entscheidungsfindung.


FAQs

 

Was ist eine Trennschichtmessung?

Die Erfassung fester Stoffe in Flüssigkeiten sowie von Schlammpegeln erfolgt meist in Sedimentbehältern, Filtern oder Schrägklärern. Typische Anwendungsbereiche sind in der Metallindustrie, in Chemieanlagen, Kalk- oder Kieswerken und der Abwasserbranche zu finden.

 

Welche kontinuierliche Messtechnik kann für Trennschicht in Salzwasser verwendet werden?

Das speziell für Trennschichtmessungen modifizierte Lot NB 3300 von UWT erreicht die bei dieser Anwendung die geforderte Messgenauigkeit und Materialbeständigkeit. Insbesondere durch das exakt auf den Salzpegel einstellbare Fühlgewicht wird eine Genauigkeit von ca. 1 cm erreicht. Alle Teile im Messprozess sind speziell beschichtet oder aus Kunststoff und haben somit eine hohe Beständigkeit gegen das aggressive Medium.

 

FAQ – TRENNSCHICHTMESSTECHNIK

› Was ist eine Trennschichtmessung?

Die Trennschichtmessung dient dazu, die Grenzfläche zwischen zwei Medien zuverlässig zu bestimmen. Dabei wird zwischen der Trennschicht zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten, beispielsweise Öl und Wasser, sowie der Trennschicht von Feststoffen in Flüssigkeiten, etwa Schlamm oder Sedimenten, unterschieden. Je nach Anwendung kommen kontinuierliche Füllstandsensoren oder Grenzstandsensoren zum Einsatz.

› Wie funktioniert die Trennschichtmessung?

Die Trennschichtmessung erfolgt abhängig von der Art der Medien und den Prozessbedingungen mit unterschiedlichen Messverfahren. Für die kontinuierliche Messung der Trennschicht zwischen zwei Flüssigkeiten werden häufig TDR-Sensoren (Guided Wave Radar) eingesetzt. Für die Erkennung der Trennschicht von Feststoffen in Flüssigkeiten kommen je nach Anwendung Schwinggabelsensoren oder elektromechanische Lotsensoren zum Einsatz.

› Welche Sensoren eignen sich für die Trennschichtmessung?

Für die Trennschichtmessung stehen unterschiedliche Sensoren zur Verfügung. TDR-Füllstandsensoren eignen sich besonders für die kontinuierliche Messung zwischen zwei Flüssigkeiten. Schwinggabelsensoren erfassen definierte Schaltpunkte von Feststoffen in Flüssigkeiten, während elektromechanische Lotsensoren die kontinuierliche Höhe von Schlamm- oder Sedimentschichten bestimmen können. Die Auswahl richtet sich nach Medium, Messaufgabe und Prozessbedingungen.

› Was ist der Unterschied zwischen der Trennschichtmessung von Flüssigkeiten und Feststoffen?

Bei der Trennschichtmessung zwischen zwei Flüssigkeiten wird die Grenzfläche zweier nicht mischbarer Medien, beispielsweise Öl und Wasser, bestimmt. Bei der Trennschichtmessung von Feststoffen in Flüssigkeiten wird dagegen die Höhe einer Sediment- oder Schlammschicht erfasst. Beide Anwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Sensor und Messverfahren.

› Für welche Anwendungen eignet sich die Trennschichtmessung?

Die Trennschichtmessung wird unter anderem in der Wasser- und Abwasserwirtschaft, Chemie-, Lebensmittel-, Pharma-, Petrochemie- sowie Recyclingindustrie eingesetzt. Typische Anwendungen sind Öl-Wasser-Trennanlagen, Separatoren, Kläranlagen, Sedimentationsbecken, Eindicker, Schlammbehälter und Prozessbehälter mit zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten.

› Wie wird die Trennschicht zwischen Öl und Wasser gemessen?

Die Trennschicht zwischen Öl und Wasser wird häufig mit einem TDR-Füllstandsensor (Guided Wave Radar) gemessen. Dieser erkennt aufgrund der unterschiedlichen dielektrischen Eigenschaften beider Flüssigkeiten sowohl den Gesamtfüllstand als auch die Lage der Trennschicht und liefert kontinuierliche Messwerte.

› Wie wird der Schlammspiegel oder die Sedimentschicht gemessen?

Für die Messung von Schlamm- oder Sedimentschichten kommen je nach Anwendung elektromechanische Lotsensoren oder Schwinggabelsensoren zum Einsatz. Lotsensoren eignen sich besonders für die kontinuierliche Messung der Schlammhöhe, während Schwinggabelsensoren definierte Schaltpunkte, beispielsweise einen maximalen Schlammpegel, überwachen.